01.08.2024
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für Publikumsmedien
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Schön kühl im Sommer, angenehm warm im Winter

Eine clevere Lösung, die zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt

Der Klimawandel ist da. Wetterextreme werden häufiger, die Sommer immer heißer. Schön, wenn wir uns da in kühleren Räumen und erholen können. Im Winter hingegen soll es wohlig warm sein – trotz steigender Energiekosten möglichst effizient und natürlich gesund. Deshalb lohnt es sich über ökologisches Heizen und Kühlen zu informieren. Ökonomische Flächenheiz- und -kühlsysteme sind ein guter Anfang. Kombiniert mit dem Naturwerkstoff Lehm und einem hohen Vorfertigungsgrad, wie bei den Trockenbauelementen von naturbo therm, steigt der Mehrwert: Lehm verbessert Raumklima und Lebensqualität, da er die Luftfeuchtigkeit reguliert. Er bindet Schadstoffe und Gerüche und erleichtert Allergikern das Atmen. Der Einbau von naturbo therm ist einfach und schnell.

©naturbo

Besonders an heißen Tagen schätzen wir angenehm kühle Räume. Als Alternative zur Klimaanlage wird die Flächenkühlung, insbesondere an der Decke, immer beliebter. Statt kalte Luft in den Raum zu blasen, entzieht sie ihm geräuschlos Wärme, indem kühles Wasser durch großflächig verlegte Rohre strömt. In Neubauten und in der Sanierung ist eine Klimatisierung bei gesundem Raumklima mittlerweile zentrales Anliegen. Das Trockenbau-System naturbo therm bietet dazu eine ideale Lösung, denn es verbindet die Vorteile eines Flächenheiz- und -kühlsystems mit den ökologischen Vorzügen von Lehmputz und mit einer unkomplizierten Montage.

Das Prinzip einer Heiz-/Kühldecke ist simpel

In die Decke werden Rohre verlegt, durch die kaltes Wasser strömt, das der Raumdecke ihre Oberflächentemperatur entzieht. Die Wärmestrahlung wird dadurch gleichmäßig verringert, was wir als angenehm kühlend empfinden. Umgekehrt funktioniert es an kalten Tagen: Warmes Wasser durchströmt die Rohre und die Decke gibt eine gesunde Strahlungswärme ab. Dabei entsteht wie bei der Sonnenstrahlung die Wärme erst dann, wenn die Wärmestrahlen auf einen Widerstand, also Oberflächen im Raum oder einen Körper treffen. Das Ergebnis ist in beiden Fällen eine gleichmäßige Wärme oder Kühle über den ganzen Raum, ganz ohne Zugluft und Konvektion, was Staub und Allergene in der Raumluft massiv reduziert.

Mehr Behaglichkeit durch die Vorzüge von Lehmputz

Besonders behaglich empfinden wir Räume, wenn das Zusammenspiel zwischen Luftfeuchte und Temperatur stimmt. Das ist der Grund, warum lehmverputzte Räume ein so angenehmes Raumklima haben. Der natürliche Baustoff Lehm ist ein guter Feuchtemanager. Er nimmt ein Zuviel an Feuchte schnell auf und gibt es bei Bedarf wieder ab. Ergebnis ist eine konstante, angenehme Luftfeuchte zwischen 40 bis 55 %. Wird diese Eigenschaft mit einer Deckenkühlung oder -heizung wie naturbo therm kombiniert hat das gleich mehrere Vorteile:

  • Eine beständige, behagliche Kühle oder Wärme im ganzen Raum dank Lehm und dessen Eigenschaften als Feuchtemanager und Wärmepuffer.
  • Eine sanfte und gesunde Temperaturregelung ohne Konvektion und Zugluft, was Staub und Allergene in der Luft massiv reduziert.
  • Eine hervorragende Schimmelprävention, denn der Lehm nimmt bei der Kühlung entstehendes Tauwasser auf und verhindert die Schimmelbildung.

Niedrige Energiekosten

naturbo therm schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, weil das System sowohl kühlen als auch heizen kann. Damit erübrigt sich ein klassisches Klimagerät im Sommer, das zusätzliche Investitions- und Wartungskosten verursacht. Zum Heizen eingesetzt, lassen sich mit der Flächenheizung bis zu 18% Heizkosten einsparen, da Dank Strahlungswärme, die Raumluft um 3 °C bei gleichem subjektivem Wärmeempfinden abgesenkt werden kann.

Einfache Montage und freie Gestaltung beim Wohndesign

naturbo therm Platten können ohne größere Vorarbeiten und ohne Einsatz von viel Wasser modulartig und damit flexibel vom geübten Laien oder einem Handwerker (Zimmermann, Trockenbauer, Heizungsbauer, Stuckateur o.a.) an Decke oder Wand montiert werden. Der Heizungsinstallateur muss nur noch die Heizkreise abpressen und mit der Heizanlage, zum Beispiel einer Wärmepumpe, verbinden. Da das Rohrsystem vollständig integriert und unsichtbar in die Flächen eingearbeitet ist, bleibt man bei der Wohnungseinrichtung flexibel und muss keine Designeinschränkungen berücksichtigen. In der Modernisierung oder Renovierung verursacht naturbo therm mit Trockenbauplatten an Decke oder Wand deutlich weniger Aufwand als der Einbau von Fußbodenheizungen. Vorhandene Bodenbeläge, etwa ein altes Holzparkett, können erhalten bleiben und der Estrichaufbau muss nicht verändert werden.
 

©naturbo

Die naturbo therm Flächenkühlung an der Decke entzieht Räumen geräuschlos Wärme, indem kühles Wasser durch großflächig verlegte Rohre strömt. Umgekehrt funktioniert es an kalten Tagen: Warmes Wasser durchströmt die Rohre und die Decke gibt eine gesunde Strahlungswärme ab. 

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Einfache Montage von naturbo therm für geübte Laien oder Handwerker (Zimmermann, Trockenbauer, Heizungsbauer, Stuckateur o.a.). Markierungen auf der Vorderseite zeigen an, wo die Heizrohre verlaufen. So können – ohne einen Leckschaden zu riskieren – die Platten problemlos montiert werden.

©naturbo

Auf die Heizungsrohre von naturbo therm werden zwischen den Modulen Presskupplungen als Verbindung aufgesteckt. Alle Anschlussstellen werden anschließend von einem Heizungs-fachmann verpresst und auf Dichtigkeit geprüft.  

Auf den Trägerplatten aus Holzweichfaser werden die Heizrohre montiert und anschließend werkseitig mit Lehm vollständig verputzt.