17.06.2024
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Den Schimmel aus der Ecke locken

Ein intaktes Raumklima beugt Schimmel vor und schützt die Gesundheit.

Schimmel in der Wohnung ist ein ungebetener Gast, der Allergien auslösen und Atemwegsprobleme verschärfen kann. Besonders gefährlich ist er für Menschen mit geschwächtem Immunsystem, für die schimmelbelastete Räume tabu sein sollten. Dabei helfen oft einfache Maßnahmen, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn das nicht ausreicht, müssen die Ursachen erforscht, vorhandener Schimmel schnell entfernt und bauliche Mängel behoben werden. Kapillaraktive, ökologische Baustoffe wie Lehmputz, am besten kombiniert mit einer atmungsaktiven Innendämmung wie von naturbo, sind besonders geeignet, Schimmelbildung vorzubeugen und ein gesundes Raumklima zu schaffen.

©naturbo

Schimmel nistet sich bevorzugt in feuchten Umgebungen ein. In Altbauten passiert das oft, wenn Außenwände schlecht gedämmt sind und neue, gut abdichtende Fenster eingebaut wurden. In Neubauten oder nach Renovierungsarbeiten kann Schimmel entstehen, wenn die Räume nicht richtig ausgetrocknet sind oder ganz allgemein, sobald durch tägliche Aktivitäten wie Kochen, Duschen, Wäschetrocknen die Luftfeuchtigkeit stark steigt.

Wie kommt es zur Schimmelbildung

Das Prinzip ist einfach: Warme Raumluft nimmt Feuchtigkeit auf, die später an kalten Stellen kondensiert. Das ist vergleichbar mit einer Flasche, die man im Sommer aus dem Kühlschrank nimmt. An der kalten Oberfläche bildet sich sofort Tauwasser, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern kann als kalte. Kühlt warme Luft an kalten Flächen ab, kondensiert die Feuchtigkeit und sammelt sich als Wasser. Diese feuchten Stellen sind ideal für das Wachstum von Schimmel.

Obwohl Schimmelpilze als natürlicher Bestandteil der Umwelt eigentlich unschädlich sind, können sie in Innenräumen Gesundheitsprobleme verursachen, wenn ihre Konzentration zu hoch wird.

Ein gutes Feuchtemanagement im Haus ist deshalb wichtig.

Einfache Maßnahmen

Um Schimmel in Wohnungen effektiv vorzubeugen und ein intaktes Raumklima zu erhalten, helfen bereits einfache Maßnahmen. 

Richtig lüften: Dadurch entweicht feuchte Luft ins Freie. Am besten mehrmals täglich stoßlüften, d.h. die Fenster für fünf bis zehn Minuten vollständig öffnen.

Ausreichend heizen: Das vermeidet kalte Oberflächen, an denen sich die Feuchtigkeit konzentriert, denn unter einer Raumtemperatur von 16°C fühlt sich Schimmel wohl. 

Feuchtigkeit reduzieren: Beim Kochen hilft der Dunstabzug. Wäsche kann im Freien getrocknet werden. Der Wäschetrockner sollte die Abluft nach draußen bringen.

Möbel von Außenwänden abrücken: Dadurch kann die Luft dahinter zirkulieren und eventuelle Feuchte abtransportieren.

Luftfeuchtigkeit kontrollieren: Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40–60% liegen. Ein Hygrometer kann dies überwachen und ist bereits für wenige Euros im Handel erhältlich. 

Bauliche Mängel

Wenn all das nichts hilft, sind fast immer bauliche Mängel die Ursache. Sie können mit einfachen Maßnahmen kaum ausgeglichen werden. Häufig sind Wärmebrücken, umgangssprachlich auch "Kältebrücken" genannt, Auslöser für Schimmelbildung in Gebäuden. Besonders anfällig sind Außenwandecken, Fensterrahmen, Heizkörpernischen oder Deckenanschlüsse. Hier entweicht die Wärme und die Oberflächentemperaturen sinken. Feuchtigkeit kondensiert, es entstehen nasse Stellen und der Schimmel wächst.

Um das zu vermeiden, ist es entscheidend, bei Renovierungen oder Neubauten ein wohngesundes Raumklima zu schaffen. Vor allem Lehmputz eignet sich durch seine kapillare Leitfähigkeit hierfür hervorragend. Er nimmt die Feuchtigkeit an neuralgischen Stellen auf und verteilt sie gleichmäßig über die komplette Wand. Seine Aufnahmekapazität ist enorm: Zum Beispiel kann die 1 cm dicke Lehmputzschicht des naturbo-Trockenbausystems – ohne lange Trockenzeiten – bis zu 50 Gramm Wasser pro Quadratmeter aufnehmen. Das ist ein zig-faches des in den Ecken entstehenden Tauwassers. Zusätzlich gibt Lehmputz die Feuchtigkeit bei niedriger Luftfeuchtigkeit auch wieder ab und stabilisiert so die Feuchte im Raum. In Kombination mit dem diffusionsoffenen, atmungsaktiven Innendämmsystem von naturbo wird ein wohngesundes Raumklima geschaffen, das Schimmelbildung verhindert. Mehr dazu unter www.naturbo-innendaemmung.de 
 

©naturbo

Typische Stellen für Wärmebrücken sind Bereiche, an denen unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen. Wärme entweicht und es kommt zu einer Temperaturabsenkung. Dadurch kondensiert warme Luft, und es entstehen feuchte Stellen, die Schimmelbildung begünstigen.

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Eine fachgerechte Sanierung mit einer diffusionsoffenen und kapillaraktiven Innendämmung von naturbo beugt erneutem Schimmelbefall dauerhaft vor.

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Schimmelbefall an typischer Stelle für eine Wärmebrücke. Wird der bauliche Mangel nicht behoben tritt Schimmel immer wieder auf. Eine fachgerechte Sanierung mit der naturbo Innendämmung beugt erneuter Schimmelbildung dauerhaft vor.