Lehmbauplatten der nächsten Generation:
naturbo und TH Rosenheim erforschen akustische Optimierung
Mit dem Forschungsprojekt „AcousticClay“ untersuchen der Allgäuer Lehmbauplattenhersteller naturbo und die Technische Hochschule Rosenheim gemeinsam, wie ökologische Lehmbauplatten Schall noch effektiver absorbieren können.
Klassenraum der AHF Grund- und Oberschule in Markkleeberg: naturbo Lehmbauplatten sorgen bereits für ein gesundes Raumklima – im Forschungsprojekt „AcousticClay“ sollen sie künftig auch die Raumakustik weiter verbessern.
Im Fokus des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojekts „AcousticClay“ steht das im Innenausbau eingesetzte Lehmbauplattensystem von naturbo. Ziel ist eine innovative Erweiterung des Produktportfolios: Durch die gezielte Optimierung der Oberflächen sollen die Wand- und Deckenplatten künftig nicht nur für Nachhaltigkeit und gesundes Raumklima, sondern auch für perfekte Raumakustik sorgen.
Das auf zwölf Monate angelegte Forschungsprojekt adressiert die zentralen Anforderungen moderner Gebäudeplanung - insbesondere für Büros, Schulen und öffentlichen Einrichtungen. Dort stellen Konzentration, Sprachverständlichkeit und Wohlbefinden wichtige Qualitätsmerkmale dar. Gleichzeitig steigt der Anspruch an ökologische Materiallösungen. „Mit dem Projekt erschließen wir für Lehm weitere spannende Einsatzbereiche“, erklärt Michael Weihele, Geschäftsführer von naturbo. „Unser Ziel ist eine wissenschaftlich belegte Lösung, die sowohl technisch überzeugt als auch wirtschaftlich in die Praxis überführt werden kann.“
Starke Partnerschaft von Forschung und Industrie
Seit Anfang dieses Jahres befindet sich das Projekt in der Umsetzungsphase. Während die TH Rosenheim die wissenschaftliche Begleitforschung übernimmt, bringt naturbo seine industrielle Expertise ein. Drei Mitarbeitende der Allgäuer Firma entwickeln Prototypen und erproben die Lösungen unter Praxisbedingungen. Nach Abschluss der Projektlaufzeit sollen wissenschaftlich validierte Akustik-Lehm-Lösungen vorliegen, die den Weg für neue Produkte bereiten.
Für naturbo bedeutet das Vorhaben einen wichtigen Innovationsschritt: Das Unternehmen will seine Position als einer der technologisch führenden Hersteller von Lehmbauplatten weiter ausbauen und Architekturbüros sowie öffentlichen Bauherrschaften neue Argumente für den Einsatz von Lehm liefern. Langfristig ist bereits ein Anschlussprojekt mit Blick auf Serienproduktion denkbar.
Über naturbo:
Die Lehmputz Trockenbausysteme GmbH & Co KG im Allgäuer Görisried wurde 2017 gegründet. Unter dem Markennamen „naturbo“ vertreibt sie ihr Produktportfolio. Kern des Sortiments ist ein vielseitiges Lehmbauplattensystem. Die Lehmplatten sind optional mit Rohren für Flächenheizung und -kühlung an Wand und Decke sowie mit Innendämmung erhältlich.
naturbo steht für öko-intelligentes Bauen und Sanieren. Ziel ist die ökologische, nachhaltige und ökonomische Optimierung der Produkte – insbesondere mit Blick auf Produktionsabläufe, die Performance während der Lebensdauer und die Themen Re-Use bzw. Recycling. Gleichzeitig hat sich naturbo der Schaffung eines natürlichen, gesunden und behaglichen Raumklimas verpflichtet.
Erfahren Sie mehr über naturbo auf https://www.naturbo.de
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Michael Weihele, Geschäftsführer von naturbo, setzt mit dem Projekt „AcousticClay“ auf Lehmbauplatten, die Raumklima und Akustik in Klassenzimmern verbessern sollen.
Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt